Preisträger beim Internationalen Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“ 2026

Dass die Mathematik nicht nur eine Wissenschaft für „Einzelkämpfer“ ist, sondern auch eine starke kommunikative Komponente beinhaltet, zeigten in diesem Jahr gleich 21 Teams aus den Klassenstufen von fünf bis zwölf des Hildegard-Wegscheider- Gymnasiums. Sie haben in nur 60 Minuten 14 anspruchsvolle Aufgaben, bei denen es mehr um geschicktes Nachdenken, als um einfaches Rechnen geht, erfolgreich bearbeitet. Beim Bolyai-Wettbewerb, an dem Schülerinnen und Schüler des HWG seit 2016 in jedem Jahr mit sehr guten Ergebnissen teilgenommen haben, sind ähnlich wie beim bekannten Känguru-Wettbewerb auch Multiple-Choice-Aufgaben zu bearbeiten. Da hier aber nicht nur eine, sondern auch mehrere der Antworten richtig sein können – und oft auch sind – wird eine ganz andere Denk- und Herangehensweise gefordert. Darüber hinaus gibt es auch eine frei zu bearbeitende Aufgabe.

Ein herausragendes Ergebnis erzielte ein Team aus der Klasse 9n:

Leander, Bektur, Noah und Jonathan (189 Punkte, 1. Platz von 157 Teams aus der fünf Bundesländer umfassenden Region). Dies ist bei insgesamt 729 Teams sogar deutschlandweit der 3. Platz.

Ebenfalls zu den Preisträgern zählten aus der Klasse 6n

David, Valentin und Benjamin (169 Punkte, 3. Platz von 277 Teams aus der fünf Bundesländer umfassenden Region)

und aus dem 11. Jahrgang

Gunnar, Moritz, Ismail und Sofya (146 Punkte, 6. Platz von 56 Teams aus der fünf Bundesländer umfassenden Region)

Ebenso eine sehr gute Platzierung erreichten aus der Klasse 12

Dominic, Hieu, Larissa und Lucia (148 Punkte, 10. Platz von 41 Teams aus der fünf Bundesländer umfassenden Region).

Alle Ergebnisse und weitere Informationen gibt es unter: www.bolyaiteam.de Einen herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern.

(ADL)

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HWG an der 2. Runde der Mathematikolympiade

Erneut ist das HWG in mehreren Klassenstufen bei der Berliner Landesrunde der Mathematikolympiade vertreten. Insgesamt 5 Schüler aus den Klassenstufen 6, 9, und 11 konnten sich mit ihren Ergebnissen bei der 2. Runde der MO im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf für die 3. Runde qualifizieren. Wir gratulieren zu diesen sehr guten Ergebnissen und wünschen viel Erfolg bei der Landesrunde Ende Februar 2026.

Alle Ergebnisse hängen auch im Mathematik-Schaukasten neben Raum 119 aus.

Das HWG in der Antarktis

Am 15. Januar 2026 nahm die Klasse 6N am "Globalen Klassenzimmer" teil und begab sich für eine einstündige Exkursion im Rahmen des Nawi-Unterrichts in die Antarktis - zumindest per Livestream. Vor Ort befand sich die Klimaaktivistin Luisa Neubauer mit ihrem Team auf dem Segelschiff Malizia. Auf diesem Wege erfuhr die 6N über die Lebenswelt der Antarktis (-> Meereslebewesen wie Plankton, Pinguine, aber auch marine "Wälder" unter Wasser) über Klimaveränderungen und auch über die damit verbundenen Umweltgefahren. Diese können auch uns real betreffen, obwohl wir uns hier in Berlin 15.000 km von der Antarktis entfernt befinden.
Da jedoch neben der 6N noch über 700 andere Schulklassen am Globalen Klassenzimmer teilnahmen, bestand im an den Livestream anschließenden Gespräch nur wenig Möglichkeit, direkte/konkrete Sachverhalte zu erfragen. Dies erfolgt dann im Nachgang im Nawi- und auch Englisch-Unterricht der kommenden Woche(n), denn in Verbindung mit dem Livestream wurden viele Unterrichtsmaterialien (auch auf Englisch) zur Verfügung gestellt.
gez.: RDL, 15.01.26

Arichtekten der Zukunft

Im Rahmen des App Camps KI Summits waren Sofia H, Luca G. (10 N) und ich am 7.11.25 zu Gast bei Diana Knodels Podcast "Kreide. KI. Klartext". Gemeinsam mit Diana Knodel und Judith Erlmann sprachen wir über das Wahlpflichtfach Lernen mit KI (LeKI) und wie sich Schülerinnen und Schüler dem Thema KI gemeinsam nähern können. Die Aufnahme war ein voller Erfolg - lebendig, klug, offen und mit spürbarer Begeisterung auf allen Seiten. Kurz gesagt: Es hat richtig Spaß gemacht. Und wie so oft bei guten Gesprächen blieb es nicht bei diesem einen Moment.

Es entstand ein aufregendes weiteres Projekt mit Svenia Busson. Im Rahmen des Wettbewerbs "Keep the Future Human" des Future of Life Institute hat sich Svenia mit Flor (Schülerin aus Hamburg), Luca und Sofia zusammengesetzt, um einen ehrlichen Blick auf KI in Schulen zu werfen. Sie diskutierten alles - von der Angst der Lehrer vor ChatGPT bis hin zur Gefahr von Deepfakes, die die Gesellschaft spalten. Ihre Botschaft war klar: Wir brauchen nicht nur intelligentere Maschinen; wir brauchen mehr denn je kritisches Denken und menschliche Verbindung. 

Ihr Beitrag überzeugte die Jury so sehr, dass er mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.  Die Jury war begeistert von dem Weitblick und der Ehrlichkeit der nächsten Generation. 

Wir sind unglaublich stolz auf die beiden, auf ihren Mut, ihre Ideen und ihre reflektierte Auseinandersetzung mit KI. Und wir freuen uns schon jetzt auf weitere Projekte, bei denen klar wird: Zukunft mit KI entsteht dort, wo Schülerinnen und Schüler mitgestalten dürfen- nicht nur mitlernen.

Maike Howein 

Gerudert wird auch im Winter

Man könnte meinen, dass es in Bezug auf die Ruder-AG im Winter "still ruht der See" heißen mag. Nicht so jedoch am HWG, denn: auch bei dickstem Eis, tut man man so manchen Fleiß!
Und so wird sich fleißig jeden Freitag aktiv betätigt: Einerseits in unserer Sporthalle mit vielfältigen Spielen und Kraftzirkeln, andererseits - so wie heute - im "Auswärtsspiel" zum Kastenrudern in der Ernst-Reuter-Sporthalle in der Onkel-Tom-Straße (siehe Bilder).
Auch wenn man bei derartigen Trainings quasi auf der Stelle rudert, so sind diese Aktivitäten doch wichtig für die Erhaltung und Verinnerlichung der eigentlichen Ruderbewegung und grade auch für Korrektur der eigenen Technik. Die Hallenzeiten sind jedoch hart umkämpft und man muss sich als Gruppe schon zeitnah anmelden. Der nächste Kastenrudertermin kommt dann im Februar auf uns zu.
gez.: RDL, 12.12.2025
 

Großer Opernabend für die 9c: Roméo et Juliette neu erlebt

Am 16. November besuchte die Klasse 9c im Anschluss an ihre Unterrichtsreihe zu Romeo und Julia im Deutschunterricht die Staatsoper Berlin, um die Oper Roméo et Juliette live zu erleben. Für diesen besonderen Anlass hatte sich die gesamte Klasse elegant gekleidet, was die feierliche Stimmung des Abends noch verstärkte.

Die moderne Inszenierung überraschte viele Schülerinnen und Schüler – vertraute Motive aus dem bekannten Drama trafen auf ungewohnte, zeitgenössische Elemente, was für spannende Gespräche in der Pause und im Nachhinein sorgte.

Begleitet wurde die Klasse von Frau Kunz, Frau Jalilvand und Frau Esders, die sich über das große Interesse und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen freuten. Ein gelungener Opernabend, der den klassischen Stoff noch einmal in einem neuen Licht erscheinen ließ.

cafeterie

Mir gefällt das gemeinsame Miteinander an unserer Schule. Lehrer und Schüler sind hier ein Team.