Waldprojekt der 5N
Ende Februar begab sich die 5N zur jährlich stattfindenden Nawi-Exkursion in die Waldschule nach Spandau. Wer sich jetzt eine große Schule mit mehreren Gebäuden und Schulhof vorstellt, liegt jedoch falsch - die Waldschule ist eine kleine Blockhütte am Berliner Stadtrand, in der viele Tier- und Pflanzenexponate der Region ausgestellt sind. In vielfältigen Nawi-Projekten bringen die dort arbeitenden pädagogischen Fachkräfte den Schüler*innen die heimische Flora und Fauna etwas näher. Nach einer kurzen Frühstückspause am warmen Kaminfeuer inklusive Erläuterung einzelner Exponate fand man sich dann jedoch gleich zu zwei Aktivitätsspielen als WamUp im Freien zusammen. Anschließend begab man sich gemeinsam in den umliegenden Wald, um sich dem Hauptthema der Exkursion zu widmen: Wie überwintern die in der Region lebenden Wildtiere?
Exemplarisch wurde dies am Beispiel des Igels demonstriert: in Kleingruppen wurden mehrere Igelnester gebaut, in die dann am vorherigen Kaminfeuer aufgeheizte Steine gelegt wurden (siehe Bilder). Anschließend wurden per Thermometer die Anfangstemperaturen der Steine ermittelt und dann nach 20 min erneut überprüft. Der Stein mit dem geringsten Wärmeverlust musste sich folglich im bestmöglich ausgestatteten Igelnest befinden. Die Auswertung des Nestbaus ergab, dass letzteres optimaler Weise aus trockenen Blättern/Nadeln und Zweigen bestehen sollte, um den Wärmeverlust so gering wie möglich zu halten. Ordentlich von den noch frischen Außentemperaturen durchgelüftet, ging es für die 5N dann mit dem ÖPNV zurück nach Charlottenburg.
Auf dem Schulgelände existieren tatsächlich auch mehrere Igelnester, die auch von den nützlichen Stacheltieren genutzt werden. Allerdings hat die Umwelt-AG diese Nester in Kooperation mit der ISS Charlottenburg aus Holz selbst gebaut. Sie befinden sich zudem in für die Tiere in geschützter Position und weitere Nester sind bereits in Planung.
gez.: RDL, 28.02.2025


